Mobile Kelterei

Unsere Mobile Kelterei bietet eine hervorragende Möglichkeit zur Verwertung Ihres Obstes. Kein Streuobst muss mehr ungenutzt auf der Wiese liegen bleiben und verfaulen. Bringen Sie uns Ihr Obst - wir pressen es für Sie zu Ihrem Saft!

Hier das Wichtigste für 2020 zum Klicken: Preise - Standorte - Fahrplan

Ihr Obst ist Ihr Saft
Mit unserer Bandpresse sind wir in der Lage, beliebige Obstmengen für Sie direkt und separat zu verarbeiten. Sie können dabei zusehen, wie Ihr Obst gepresst und der Saft abgefüllt wird. Neben 'Kalt'-Saft für die Apfelwein- oder Obstweinbereitung kann der Saft in unserer Anlage durch schonendes erhitzen auf 80° Celsius pasteurisiert und steril in Bag-In-Box Beutel abgefüllt werden. Dadurch wird der Saft haltbar und Sie können den leckeren Saft bis über ein Jahr genießen. Auch angebrochene Saftboxen sind über einen Monat haltbar und müssen dabei nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Eine Übersicht mit Preisen finden Sie unter 'Produkte und Service'. 

Wir kommen zu Ihnen
Da wir mit unserer Kelteranlage mobil sind, können wir die verschiedenen Streuobstzentren in der Region rund um Frankfurt anfahren. Gerne kommen wir auch zu Ihnen, in Ihre Gemeinde, zu Ihrem Markt, zu Ihrem Dorf- oder Hoffest. Bei größeren Obstmengen (ab 3t) sind auch geschlossene bzw. private Keltertage möglich.

Ab 1. August können Sie Ihr Obst für die kommende Saison anmelden:
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Telefon: 0179 3400251 (ab 1. August täglich von 17-20 Uhr - bitte auf die mailbox sprechen!)

Ihr Ansprechpartner für die Vereinbarung von Keltertagen sowie alle Fragen im Zusammenhang mit der Mobilen Kelterei ist Herr Wilfred Stöcker-Lebzien.


Obstanmeldung
Mit unserer mobilen Kelterei fahren wir verschiedene Plätze in den Streuobstregionen um Frankfurt, Vordertaunus, Untermain und Kahlgrund an. Der neue Fahrplan wird ab Ende Mai 2020 hier veröffentlicht.

Streuobstbesitzer melden sich zum Lohnkeltern am nahegelegenen Standort oder einem zeitlich passenden Keltertag an. Bei entsprechendem Bedarf oder bei größeren Mengen (ab 3.000 kg), z.B. von Gemeinden, Märkten, Obstbetrieben, Gartenbauvereinen können Sie uns auch für ganze Keltertage buchen.

Die Mobile Kelterei benötigt einen leicht anzufahrenden Platz von etwa 7x11m, einen Starkstromanschluss von 400V/16A, einen Trinkwasseranschluss (3/4-Zoll) sowie eine Möglichkeit zur Abwasserableitung (Gully, Kanalschacht ausreichend). Soweit möglich wird um die Entsorgung des Tresters gebeten. Für offenes Lohnkeltern sollte der Platz zur Obstanlieferung mit PKW und Anhänger gut zugänglich sein. Ganze Keltertage melden Sie bitte möglichst frühzeitig an, damit wir den Fahrplan erstellen können. 

Keltertage beginnen ab 9:00 und enden gegen 18:00 Uhr. Termine werden viertelstündlich vergeben. Wir rechnen mit 150 kg Obst je Viertelstunde. Leider lassen sich die zugesagten Termine nicht immer genau einhalten. Bringen Sie daher etwas Zeit mit. Je besser Ihre Obstmenge abgeschätzt wird, um so besser können wir die Termine einhalten. Bitte denken Sie daran, gegebenenfalls Helfer für das Abladen Ihres Obstes bzw. für das Einladen von Fässern und Saftboxen mitzubringen.

Machen Sie zur Obstanmeldung bitte folgende Angaben:

- Name
- Telefonnummer für Rückfragen oder Änderungen
- Obstart und Menge (möglichst gut geschätzt!)
- gewünschter Keltertag
- gewünschte Verarbeitung (Süßmost, pasteurisierter Saft, Größe der Saftboxen 3L, 5L, 10L)

An Ihrem Keltertermin melden Sie sich bitte vor Ort bei unserem Personal. Auf dessen Anforderung stellen Sie bitte Ihr Obst bereit und füllen es in den Trog des Förderbandes.

Interessenten für die kostenfreie Abholung des Tresters melden sich bitte ebenfalls unter o.g. Telefonnummer.

Hinweise zur Obstqualität
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur qualitativ einwandfreies Obst verarbeiten können. Schon aus Rücksicht auf nachfolgende Kunden müssen wir Obst mit schlechter Qualität (Fäulnis, starke Verschmutzung) zurückweisen.

Beachten Sie daher folgende Hinweis zur Qualität des Obstes für die Saftverarbeitung:

• Beseitigen Sie die bereits am Boden liegenden Früchte bevor Sie mit der Ernte beginnen, d.h. vor dem Abschütteln und Sammeln der Früchte des Baumes. Das Obst das schon vor der Ernte am Boden liegt, ist meist von Obstschädlingen befallen sind oder vorzeitig vom Baum abgestoßen wg. Überbehang oder Trockenheit und daher unreif oder trocken
• Sammeln Sie die Äpfel nicht früher als 3 Tage vor dem Keltertermin
• Bitte pflückreifes Obst mitbringen, beim reifen Apfel löst sich der Stiel leicht vom Ast und die Kerne sind braun
• Kleine Druck- und Schorfstellen beeinträchtigen die Qualität nicht
• Überreifes Obst hat eine geringere Saftausbeute und viel Trub
• Birnen können nur hartreif gepresst werden (sortenspezifische Fruchtreife, wie geerntet zur Einlagerung als Tafelobst) 
• Unreifes Obst bringt wenig, sowie herben, geschmacklosen Saft
• Bei über/unreifen und verschmutzten Früchten verringert sich zudem die Haltbarkeit des Saftes wesentlich
• Faules, schimmeliges, verschmutztes Obst ist auszusortieren


Unsere AGB

1. Anmeldung und Anlieferung
Eine Verarbeitung ist nur nach telefonisch oder per E-Mail vereinbartem Termin möglich.Für die Anmeldung ist neben der Obstart, die anzuliefernde Obstmenge möglichst exakt abzuschätzen. Je genauer die Obstmenge bestimmt werden kann, desto besser können wir Ihren Termin planen und einhalten. Übermengen müssen gegebenenfalls zurückgewiesen werden.

Spontane Anlieferungen von kleinen Obstmengen können nur bei entstandenen Lücken im Tagesablauf vor Ort entgegengenommen werden. Wir sind bemüht, fest vereinbarte Termine einzuhalten. Dennoch kann es aus technischen oder anderen Gründen zu Verzögerungen kommen, weshalb wir Termine nicht garantieren können. Wir bitten Sie daher, bei der Terminwahl etwas zusätzliche Zeit einzuplanen.

In der Kelteranlage kann ausschließlich Kernobst verarbeitet werden. Trauben und Beerenfrüchte erfordern besondere Verarbeitungsmaßnahmen und eventuelle Reinigungsmaßnahmen, weshalb hierfür Einschränkungen bei der Annahme bestehen, z.B. nur am Ende eines Keltertages.

Denken Sie daran, Ihre leeren, unbeschädigten und hygienisch einwandfreien Faltkartons aufzubewahren und zur Wiederverwendung mitzubringen. Die leeren Saftbeutel können als Wertstoff über den gelben Sack/gelbe Tonne entsorgt werden.

Sobald Sie zum vereinbarten Termin vor Ort sind, melden Sie sich bitte kurz beim Personal unter Angabe Ihrer individuellen Wünsche zur Verarbeitung, d.h. Süßmost zur Weinbereitung oder Frischverzehr oder Pasteurisieren und Abfüllung in Bag-In-Box.

Zur Herstellung von Mischsäften müssen die (in einwandfreier Fruchtqualität mitgebrachten) Mischpartner zum Apfelsaft bei der Anmeldung genannt oder vorbestellt werden.
Für die Abfüllung von Süßmost sind eigene hygienisch saubere Gefäße wie Kanister oder Fässer mitzubringen und nach Aufforderung des Bedienpersonals an der Abfüllanlage bereit zu halten. Während der Verarbeitung und des Abfüllens achten Sie bitte unbedingt auf die Anweisungen unseres Personals.


2. Obstqualität
Bitte nur einwandfreies und pflückreifes (nicht überreifes) Obst, das möglichst frisch geerntet wurde, für die Verarbeitung anliefern. Birnen müssen für die Verarbeitung hartreif sein. Bereits vor der Ernte auf dem Boden liegendes Obst nicht mit aufsammeln, da diese Früchte zumeist schadhaft und mit Schimmelpilzen behaftet sind. Schimmeliges, faules und verschmutztes Obst ist bereits bei der Ernte sorgfältig von einwandfreier Ware zu trennen, und nochmals bei der Verarbeitung am Förderband der mobilen Kelterei auszusortieren. Kleine Druck- oder Schorfstellen am Obst stellen kein Problem dar.

Die Aufbewahrung des Obstes bis zur Anlieferung sollte nicht in geschlossenen Gefäßen, Plastiksäcken oder Wannen erfolgen. Ideal sind luftdurchlässige Säcke, Obstkisten oder Körbe. Das Obst für die Verarbeitung sollte „erntefrisch“ - maximal 2 bis 3 Tage alt sein. Bei erforderlicher Zwischenlagerung muss das Obst in sauberen, kühlen und vor Nagern sicheren Räumlichkeiten gelagert werden. Bei witterungsbedingten starken Verschmutzungen des Obstes ist dieses vorher grob im Wasserbad zu reinigen. Es ist darauf zu achten, dass das Obst vom Acker oder der Obstwiese nicht mit Gülle, Mist, Klärschlamm, Biogärrest oder Pflanzenschutzmitteln verschmutzt ist. Achten Sie ebenso darauf, dass für den Transport keine Transportgebinde oder Säcke benutzt werden dürfen, in denen vorher gebeiztes Saatgut, Chemikalien oder Metalle transportiert wurden. Faules, schimmeliges, verschmutztes oder mit Pflanzenschutzmitteln behaftetes Obst gehört nicht in die Verarbeitung. Wird bei der Anlieferung des Obstes festgestellt, dass nicht ausreichend sortiert wurde bzw. kein einwandfreies Obst zur Verarbeitung kommt, muss gegebenenfalls die komplette Obstlieferung abgewiesen werden. Die Qualität und Haltbarkeit des Saftes ist von der Qualität des angelieferten Obstes abhängig. Da wir vor Ort keine lückenlose Qualitätskontrolle vornehmen können übernehmen wir keinerlei Garantieansprüche bezüglich der Qualität oder Haltbarkeit des Saftes.

3. Verarbeitung
Die Verarbeitung des Obstes mit der mobilen Kelterei wird nach der von uns vorgegebenen Terminplanung durchgeführt. Sobald Sie zum vereinbarten Termin vor Ort sind, melden Sie sich bitte kurz beim Personal unter Angabe Ihrer Wünsche zur Verarbeitung d.h. Süßmost (Kaltsaft) zur Weinbereitung oder kurzfristigem Verzehr oder zum Pasteurisieren (Heißsaft) mit Abfüllung in Bag-In-Box. Stellen Sie Ihr Obst bereit, damit es von unserem Personal hinsichtlich der Qualitätsvorgaben und der Menge geprüft werden kann. Auf Anweisung des Personals schütten Sie das Obst in den Trichter des Förderbandes. Für die Abfüllung von Süßmost bzw. Kaltsaft sind eigene hygienisch saubere Gefäße wie Kanister oder Fässer mitzubringen und nach Aufforderung des Bedienpersonals an der Abfüllanlage bereit zu halten. 
Achtung! Es besteht Verletzungsgefahr im Bereich der Kelteranlage. Insbesondere darf nicht in bewegte Maschinenteile eingegriffen werden! Während der Verarbeitung und des Abfüllens achten Sie bitte auf die Anweisungen unseres Personals!

4. Abfüllung
Bei der Abfüllung ist zu beachten, dass der Saft mit ca. 80° Celsius abgefüllt wird. Nicht Befugte (Kinder, Jugendliche und Personen, dessen Saft nicht unmittelbar abgefüllt wird) haben sich von der Abfüllanlage fern zu halten.
Achtung! Es besteht akute Verbrühungsgefahr beim Abfüllen und der Handhabung der befüllten Saftbeutel! Die Anlagenteile der Abfüllanlage sowie der heiße Saft können Hautverbrennungen ersten oder zweiten Grades verursachen.
Die mit heißem Saft befüllten Beutel dürfen nur mit entsprechenden Schutzhandschuhen oder nach Einlegen in die schützende Systemverpackung angefasst werden.Der pasteurisierte Saft wird ausschließlich in Bag-In-Box Beutel abgefüllt. Eine Flaschenabfüllung ist derzeit nicht möglich.

4.1 Abfüllung in das Bag-In-Box-System
Für diese Art der Abfüllung ist je Verpackungseinheit ein Folienbeutel mit Auslaufhahn und ein Klapp/Faltkarton vorgesehen. Die Abfüllung kann aus Gewährleistungsgründen nur in den von uns gelieferten Folienbeuteln mit Auslaufhahn erfolgen. Mitgebrachte Folienbeutel können nicht befüllt werden. Die Kartons sind nach Anweisung des Personals in Größe (3-5 oder 10 Liter) beim Abfüllen vorzufalten. Eine Abfüllung nur in Folienbeutel ohne Verwendung des Kartons ist nicht zulässig, da der Schutz und die Haltbarkeit des abgefüllten Saftes nur mit der vollständigen Bag-In-Box Systemverpackung gewährleistet werden kann.

Sollte der Kunde dennoch ausdrücklich eine Abfüllung in Folienbeutel ohne Verwendung des zugehörigen Kartons wünschen, wird für Schäden, die durch Transport, die Lagerung und Folgen falscher Lagerung entstehen keine Gewährleistung übernommen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Folienbeutel im heißen Zustand leichter verletzbar sind durch spitze Gegenstände oder scharfe Kanten (etwa an Transportbehältern). Wegen der fehlenden Stabilisierung durch die Schutzkartons dürfen die Beutel nicht übereinandergelegt werden (die spitzen Auslaufhähne könnten darüber liegende Beutel beschädigen).


5. Transport/Lagerung
Der Transport des frisch gepressten Saftes erfolgt ausschließlich in der Bag-In-Box-Verpackungseinheit die aus Folienbeutel und Karton besteht. Die Bag-In-Box-Saftboxen sind senkrecht im Auto/Fahrzeug zu lagern. Es dürfen max. 2 Schichten je Verpackungseinheit (3-5 oder 10 Liter Gebinde) übereinander gelagert werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass die zweite Schicht seitlich versetzt oder rechtwinklig verdreht zur ersten Schicht gelagert wird, da sich dadurch die Stabilität erhöht.

Unvollständig gefüllte Verpackungseinheiten (Restmengen) sind zu markieren, separat zu lagern und beim Verzehr als erstes zu verwenden. Beim Lagern ist darauf zu achten, dass die Bag-In-Box-Saftboxen (Karton und Folienbeutel) nur in sauberen und trockenen Räumen (nicht direkt auf dem Raumboden) gelagert werden. Auch hier sollten max. 2 Bag-In-Box Gebinde senkrecht übereinandergestapelt werden. Wenn Sie gebrauchte (hygienisch saubere) Saftkartons wiederverwenden wollen, sollten die Kartons so zusammengefaltet werden, dass sie nicht durch einreißen zerstört werden. Die Lagerräume sind vor dem Eindringen von Mäusen und anderen Schadnagern zu schützen. Werden die Lagerräume nicht regelmäßig betreten, ist es sinnvoll, diese alle 2 bis 4 Wochen routinemäßig auf Schadnager zu kontrollieren.

Die genannten Punkte sind Maßnahmen, um die hohe Qualität Ihrer Säfte zu gewährleisten, zu schützen und für den Haltbarkeitszeitraum abzusichern.

Stand: Februar 2020
Mobile Kelterei MainÄppelHaus Lohrberg UG (haftungsbeschränkt)